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LTG AIR TECH SYSTEMS

LTG Induction mit System Smart Flow

Die erzielbare Kühlleistung ist bei typischen Induktionsgeräten fest an das Induktionsverhältnis und somit die Primärluftmenge gekoppelt. Sie bestimmt auch die sich ausprägende Strömungsform. Die erforderliche Frischluftrate ist im Gebäude jedoch abhängig von der Anzahl der Personen, die Kühlleistung vorwiegend eine Funktion des solaren Eintrages. Energetisch sinnvoll ist es, diese Funktionen zu trennen.

LTG Induktionsgeräte mit dem System SmartFlow bieten als Lösung bis zu drei verschiedene Betriebs- und Strömungsmodi, die abhängig von der tatsächlich erforderlichen Außenluftmenge und Kühlleistung erzielt werden:

  • Der Normalbetrieb läuft über eine sogenannte Misch-Quell-Lüftung, eine Kombination aus Misch- und Verdrängungsströmung. Diese kombiniert die Vorteile einer sogenannten Mischlüftung nahe am Induktionsgerät mit der Quelllüftung im Aufenthaltsbereich: Dabei wird über den Injektor des Lüftungsgeräts der kalte Luftstrom mit geringer Geschwindigkeit schräg nach oben ausgeblasen und auf kurzer Strecke mit der Raumluft durchmischt. Dadurch werden die Luftgeschwindigkeit und Temperaturdifferenzen zwischen den Luftschichten auf ein behagliches Maß abgebaut und die Luft strömt mit großer Eindringtiefe am Boden in den Raum. Die Zieltemperatur lässt sich schon bei niedrigen Luftgeschwindigkeiten herstellen. Diese sogenannte Misch-Quell-Lüftung wirkt außerdem einer Temperaturschichtung im Raum entgegen und vermeidet unangenehm fußkalte Luftschichten. Ein deutlicher Komfortgewinn entsteht durch die starke Vermischung der kühlen Zuluft mit der warmen Luft in Fassadennähe. Die Geräuschentwicklung liegt im Normalbetrieb unter 28 dB(A) und ist damit kaum wahrnehmbar. Die Misch-Quell-Lüftung wurde von den LTG-Ingenieuren in Stuttgart entwickelt und ging auch in die VDI-Richtlinie 3804 „Raumlufttechnik für Bürogebäude“ ein.
  • Bei erhöhter Raumbelegung (zum Beispiel bei Besprechungszimmern oder anderen Räumen mit einer hohen Personendichte) wird die Misch-Quell-Lüftung durch eine zusätzliche Primärlüftung über einen Quellluftauslass verstärkt und so eine ausreichende Belüftung und Klimatisierung weiterhin garantiert.

Für schnelle, intensive Klimatisierung gibt es den sogenannten Boost-Modus, eine Art Stoßlüftung für den temporären Einsatz. Hierbei wird eine zusätzliche Düsenreihe geöffnet und alle Strömungswege des Gerätes aktiviert. Das Gerät arbeitet im Volllastbetrieb und schichtet die Luft aus der Misch-Quell-Lüftung und der Quellluftströmung übereinander, so dass auch jetzt ein guter Komfort möglich ist. Auf diese Weise können Räume zum Beispiel nach einem kalten Wochenende schnell am Montagmorgen auf die Wunschtemperatur erwärmt werden.

Produkte mit dem System SmartFlow: HDFsf, HFBsf und HFVsf.

Vergleich herkömmliche Induktionstechnik und SmartFlow-Technik

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